Die besten TV-Serien
Posted on: Januar 13, 2010No comments yet
Tja, die kommen aus Groß Britannien und den USA. Deutschland kann da irgendwie nicht mithalten. Die Fernsehkultur ist hier noch nicht oder nicht mehr so anspruchsvoll. Ich weiß auch nicht genau, woran das liegt, aber irgendwie sind die ausländischen Fernsehsender kreativer, vermögender oder aber auch Beides. Gut, die abc greift auch gerne mal ins Klo oder die BBC mit ihrer Prim Evil Serie rund um Dinosaurier, aber in der breiten Masse an wirklich guten TV-Serien fällt das kaum ins Gewicht. Das Angebot ist einfach so groß, dass man die sprichwörtliche Scheiße aussortieren kann. Hier in Deutschland jedoch gibt es seit Raumpatrouille Orion leider irgendwie nichts Nennenswertes mehr. Woran liegt das? Sind die deutschen Filme- oder in diesem Fall Serien-Macher so unkreativ oder zu langsam? Ich mag gar nicht an das Vorabendprogramm von RTL denken, da wird mir speiübel.
Daher freue ich mich, dass in den USA und Großbritannien noch richtig gute Serien produziert werden. Gerade die BBC hat da ein wirklich gutes Händchen. Nehmen wir zum Beispiel Dr. Who, einfach genial! Naja, vielleicht braucht es ja bei uns nur ein paar Jahre länger, bis man hier eine wirklich sehenswerte TV-Serie produziert. Solange man sich aber an zweiteiligen TV-Filmen aufhält, die oftmals ziemlich peinlich sind, wird sich daran aber eher nichts ändern … oder wie seht ihr das?
Neues Jahr, neuer Doctor!
Posted on: Januar 2, 2010No comments yet
Ich habe eben die beiden letzten Folgen von Doctor Who mit David Tennant geschaut und bin noch etwas benommen. Trotz der einen oder anderen kleinen Sache, die pingelige Menschen nerven könnte, fand ich die letzten beiden Folgen recht gut gelungen. Vom Gefühl her geht es mir ähnlich wie beim Wechsel von Christopher Eccleston zu David Tennant. Irgendwie findet man es schade, dass man nun das Gesicht nicht mehr sehen wird. Wie auch immer, das Jahr 2010 gehört nun voll und ganz Matt Smith, der als elfter Doctor schon bald bei der BBC zu sehen sein wird. Ziemlicher Zottelkopf und noch dazu so jung!
In den letzten Minuten des zweiten Teils von The End of Time konnte man ihn schon sehen und ich denke, dass er trotz seines noch recht geringen Alters, gut in die Rolle passt. Ich finde es übrigens beachtlich, dass die alten Doctoren immer schon recht betagt waren. Seit 2005 geht es damit rapide bergab. Der neunte Doctor war meines Erachtens mit seinen 41 Jahren noch zu jung, aber als dann David Tennant kam, traf mich regelrecht der Schlag. Kaum zu glauben, dass der auch schon 38 Jahre alt ist. Der Jungspund, den wir ab 2010 sehen werden, ist gerade mal 27 Jahre alt. Hoffen wir dass das der Rolle nicht schadet.
Ich hoffe auch sehr, dass die Anspielungen auf die vielen Ablegerserien darauf hinweisen, dass es auch dort weitergeht. Die Sarah Jane Adventures sind mir dabei nicht ganz so wichtig, aber Torchwood auch im Jahr 2010 wieder zu sehen, wäre schon toll. Mehr zu Doctor Who findet ihr auf der offiziellen Website der BBC oder den deutschen Spezialisten vom Whocast. Dort informieren euch Kolja und Raphael über die aktuellen Geschehnisse und sprechen über aktuelle aber auch vergangene Episoden. Dieser Podcast ist für jeden Doctor Who-Fan ein Muss und regt nicht nur zum Lachen sondern auch zum Nachdenken an.
Die Stimme kenn ich doch!
Posted on: Dezember 30, 2009No comments yet
Ein Phänomen, dass ich bisher bei nur einem meiner Freunde beobachtet habe, ist Folgendes. Wir schauen momentan die TV-Serie Six Feet Under und da kam letztens eine Gast-Schauspielering drin vor, die die deutsche Synchronstimme von Sigourney Weaver verpasst bekommen hat. Das ist die Wissenschaftlerin aus dem aktuellen Kinofilm AVATAR. Jedenfalls kann ich bei solchen Erkenntnissen immer nicht den Mund halten und muss dann sagen, von wem die Stimme ist. Karsten will das aber immer nicht hören, da es ihm den Spaß am Gucken verdirbt. Jedenfalls glaube ich dass er das so meint. Ich für meinen Teil bin regelrecht auf der Suche nach bekannten Stimmen, doch mein Filmfreund versucht es auszublenden.
Er meinte letztens dass er dann immer das Gesicht der Schauspielerin, zu der die Stimme eigentlich gehört, vor Augen hat. Geht es euch damit ähnlich? Ich für meinen Teil kann die Personen eigentlich ganz gut ausblenden und finde es teilweise sogar recht erheiternd, wenn man mal wieder Captain Picards Stimme bei einer völlig untypischen Rolle für besagten Schauspieler vorfindet. Hmm, da gehen wohl die Ansichten etwas auseinander. Wie auch immer, dies ist ein weiterer Grund, sich Filme und Serien immer im Original anzusehen, denn dan sind die Stimmen regelrechte Unikate.
FRINGE Charaktere
Posted on: Dezember 8, 2009No comments yet
Fringe (eng.): Die Grenzzone; das Randgebiet
Fringe tritt – wenn schon nicht offiziell, so doch auf jeden Fall gewollt – in die Fußstapfen der ehrwürdigen X-Files (dt. Titel: „Akte-X“ 1993-2002).
Die Personen:
Olivia Dunham
Wie auch Akte-X ist Fringe eine Geschichte nach dem Schema „Tapfere FBI-Agenten ermitteln in paranormalen Fällen gegen das sich verschwörende Böse“. Diese Grundstruktur ist inzwischen hinreichend bekannt, und hat sich über neun Staffeln X-Files merklich abgenutzt. Daher erhält Olivia Dunham – die Fringe’sche Dana Scully – Unterstützung von Dr. Walter Bishop, und seinem Sohn Peter, sowie von ihrem Team vom FBI. Sie ist klug, zielstrebig und gutaussehend. Jedoch nicht so sehr, dass man ihr unterstellen möchte, sie habe nur der Quote wegen die Rolle bekommen.
Ihre stärkste Waffe in den Ermittlungen ist stehts ihre Gabe Assoziationen zwischen sehr unscheinbar wirkenden Details herzustellen. Sie geht stets sehr unerschrocken und professionell an die unglaublichsten Fälle heran, und löst, dank ihres vorbehaltlosen Umgangs mit Walter Bishops verrückten Ideen, auch die absonderlichsten Fälle. Wem das jetzt zu glatt und perfekt vorkommt: Sie bekommt es durch Geschehnisse während der Serie mit einigen neurologischen Problemen zu tun, welche sie fast um den Verstand bringen.
Dr. Walter Bishop
Walter’, wie von den meisten genannt wird, ist ein ‘Mad Scientist’ allererster Güte. Gespielt vom hervorragenden John Noble, ist dieser sympathische Verrückte die geheime Hauptrolle der Serie, und für mich der glaubwürdigste verrückte Wissenschaftler seit Einstein.
Walter war einst das goldene Kalb der amerikanischen Regierung. Ausgestattet mit unbegrenzten Forschungsmitteln und der Erlaubnis nahezu alles zu tun, forschte und entwickelte er auf den geheimsten und abnormalsten Gebieten. Eine Methode um Informationen aus dem Hirn eines jüngst verstorbenen zu extrahieren, gehört hierbei noch zu den geringsten seiner Entwicklungen.
Wegen eines Unfalls in seinem Labor, der lange vor der Serie stattfand, wurde er aber dann für nicht zurechnungsfähig erklärt und musste 17 Jahre lang in einer abgeriegelten Nervenheilanstalt verbringen. Das eine so lange Isolation an niemandem ohne Spuren vorbeigeht versteht sich von selbst. Walter bewegt sich stets am Rand einer sehr Steilen Klippe entlang, die sein ultimatives Genie und den Absturz in den Wahnsinn trennt…
Peter Bishop
…Aus diesem Grund ist auch der dritte im Team unabdingbar. Sein Sohn Peter Bishop, der im Laufe der ersten Staffel erstmal mühsam eine Beziehung zu seinem Vater aufbauen muss, bekommt mehr oder weniger freiwillig die Verantwortung über seinen unberechenbaren Vater aufgetragen. Er verbrachte sein Leben mit der Durchführung zwielichtiger Projekte und zog es vor unter dem Radar zu fliegen, bis ihn Olivia Dunham bei einem solchen im Irak aufspürte. Zielstrebig wie sie stehts vorgeht, drohte sie ihm mit Beweisen welche sie vorgab gegen ihn in der Hand zu haben, und zwang ihm einer Rekrutierung für den ersten Fall zuzustimmen.
Auch er hat ein umfassendes Verständnis physikalischer und technologischer Vorgänge, und ist dadurch oft in der Lage das Wissenschaftler-Kauderwelsch seines Vaters für Normalsterbliche verständlich zu machen. Darüber hinaus ist er, im Gegensatz zu seinem Vater, technologisch auf der Höhe der Zeit, und steht fest im Leben. Er steht Olivia Dunham oft als eine Art Partner zur Seite, und seine Verbindungen zur Unterwelt sind bei den Ermittlungen immer wieder sehr hilfreich.
Der Aufbau der Serie
Ähnlich dem Akte-X-Konzept gibt es in Fringe in jeder Folge ein „Monster“ – oder in diesem Fall „Case“ – „of the Week“, und darüber hinaus einen roten Handlungsfaden, von dem in jeder neuen Episode ein weiteres Stückchen freigelegt wird. Es gibt keine Cliffhanger wie bei Lost oder gar Flashbacks. Auch bleibt kein Aspekt des jeweils aktuellen Falles nach der Folge ungeklärt. Trotzdem bleibt aufgrund der sich im Hintergrund abzeichnenden Verschwörung stets spannend.
In Summe hinterlässt Fringe bei mir den Eindruck, eine hochwertig produzierte und durchdacht geschriebene Serie zu sein, welche mich bestens zu unterhalten vermag.
Prädikat: dran bleiben!
Sound wie im Kino
Posted on: Dezember 7, 2009No comments yet
Wie wichtig ist euch der Ton bei einer Serie. Reicht Stereo völlig aus oder sollte es doch aus mehreren Richtungen auf einen zukommen? Ich bin jahrelang ohne ein wirkliches Dolby Digital Set oder gar ein THX Set ausgekommen, doch seit wenigen Tagen erfreue ich mich an einem Surround System von Teufel. Eine Center-Box, vier Lautsprecher und dazu noch der Verstärker mit ordentlich Bumms. Das kann was werden, doch braucht man das wirklich? Der Ton aus dem LG Fernseher allein hat mir nicht genügt und der günstige Subwoofer samt zwei Lautsprecher ist auch nicht so der Renner. Viel zu schnell knarzt die ganze Anlage, was den Filmspaß schnell zum Filmgraus werden lässt. Daher musste endlich was Neues her!
Zu einem guten Bild gehört denke ich mal auch ein guter Ton. Selbst die Boxen an meinem Mac brachten bisher einen besseren Klang zustande, doch damit ist ab sofort Schluß. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, in ein Concept S+R System investiert zu haben. Keine Sorge, dewegen werde ich nicht weniger ins Kino gehen, aber auch die TV-Serien möchte man doch über kurz oder lang mit einem schönen Klang genießen können. Danke auch an dieser Stelle noch mal an Jasper, der mir diesen super Tipp gegeben hat und auch selbst eine ordentliche Soundanlage von Teufel zu Hause hat.
Synchronstimmen
Posted on: November 26, 2009No comments yet
Ist euch da auch schon mal passiert? Ihr schaut eine Serie eurer Wahl in der Original-Sprache, als meistens in Englisch und dann sehr ihr irgendwann im deutschen Fernsehen die synchronisierte Fassung und erschreckt euch total über die so fremden Stimmen. Wer das Original nicht kennt, wird sich daran kaum stören, ich für meinen Teil jedoch schaue die Serien aus den USA und Großbritannien meistens in Englisch und verzweifle dann oft an den deutschen Versionen. Nicht nur das hier oft und zur rigeros an den Serien herumgeschnitten wird, nein die Stimmen sind teilweise echt verhunzt.
Mir ist schon klar, dass man die Stimmen nie genau treffen wird, aber wenn ein Hauptcharakter im Original eine tiefe, brummige Stimme hat und in der synchronisierten Version dann plötzlich total piepsig spricht, tut das der Serie zumindest in meinen Augen nicht sonderlich gut. Natürlich vorausgesetzt man kennt beide Versionen. Wie seht ihr das? Stört es euch oder ist es eher egal?
Sicher gewöhnt man sich recht schnell um, aber mir ist es in der einen oder anderen Serie immer wieder mal aufgefallen, dass sich mir die Nackehaare aufstellen, wenn die Stimme für mein Verständnis ganz und gar nicht zur Rolle passen. Am Ende ist es aber, wie in vielen anderen Fällen auch, einfach nur Geschmackssache.
Diagnose: Serienfieber
Posted on: November 19, 2009No comments yet
Seit geraumer Zeit bin ich den TV-Serien verfallen. Ab und zu mal einen Film schau ich ja schon immer gern, aber die amerikanischen und britischen Serien haben es mir nun mal angetan. Was der deutsche Markt zu bieten hat, ist gelinde gesagt größtenteils Schrott und da bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als über den Tellerand zu schauen. Geboren wurde dieses Interesse bei mir während meines Auslandsaufenthaltes in Frankreich. Dort gab es kein deutsches Fernsehen, sodass ich mich durch die englischen Sender bewegt habe und mit der Zeit gewöhnte man sich daran. Meine Einstiegsdroge … in diesem Fall Einstiegsserie war übrigens LOST. Meine französischen Mitbewohner schauten diese Serie mit Begeisterung und auch ich war schnell in ihren Bann gezogen.
Seitdem bin ich ein recht exessiver Serienjunkie und probiere im Grunde alles mal aus. Was mir gefällt, wird weiter geschaut, was nicht, das wird gnadenlos abgeschaltet. Die Auswahl ist zu groß, um jeden Schrott durchzusehen, aber um die Perlen unter den Serien zu finden, muss man sich durch den ganzen Haufen wühlen. Dies brachte mich dann auch auf die Idee, einen Blog dazu zu eröffnen und über die Serien, die ich mag und später vielleicht auch über jene, die mir weniger zusagen, zu schreiben. Eins, zwei Mitstreiter – zumindest im Geiste – habe ich glaube ich auch schon, also kann es im Grunde direkt losgehen.
Die ersten sechs Serien, die ich hier beschrieben habe, sind welche aus dem Kreise derer, die ich mag und ich werde den November wohl noch dazu nutzen, ein geeignetes Format auszuloten. Auch die Navigationsleiste auf der rechten Seite wird noch die eine oder andere Überarbeitung erfahren. Ab Dezember wird es dann etwas doller zur Sache gehen. Wer mir mit Rat und Tat oder Ideen und Verbesserungsvorschlägen zur Seite stehen will, ist herzlich dazu eingeladen.

